Mi. Nov 30th, 2022

Die Erfolgsgeschichte von „Wetten, dass..?

Die Erfolgsgeschichte von „Wetten, dass..?“ beginnt bereits in den 1980er Jahren, genauer gesagt am 14. Februar 1981. Damals wurde die Sendung erstmals ausgestrahlt und begeisterte für viele Jahre die Zuschauer. Die Konzeption der Sendung ist einfach, aber genial: In jeder Folge werden unglaubliche Wetteinsätze getätigt und die Zuschauer können mitraten, ob sie diese schaffen werden. Dabei ist es egal, ob die Wetteinsätze tatsächlich möglich sind oder nicht – Hauptsache, sie sind unterhaltsam.

Auch heute noch ist „Wetten, dass..?“ nach dem großen November im Comeback 2021 eine der erfolgreichsten TV-Sendungen in Deutschland (Wir erinnern uns: Die Show wurde ursprünglich im Dezember 2014 beerdigt – leider ohne die Karriere von Schwurbel-Moderator Markus Lanz). Immer wieder gelingt es der Sendung, die Zuschauer zu begeistern und zu unterhalten. Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass in jeder Folge Prominente aus aller Welt zu Gast sind. Die Zuschauer können so nicht nur die unglaublichen Wetteinsätze verfolgen, sondern auch ihre Lieblingsstars hautnah erleben… oder erleben, wie sich Weltstars auf der Couch wundern, was der Moderator für selten dämliche Fragen stellt.

Warum funktioniert “Wetten, dass…?” auch heute noch?

Das hat meiner Meinung mehrere Gründe: Einer davon ist sicherlich Thomas Gottschalk, der trotz seiner heute sicherlich nicht mehr angebrachten Art und Weise einfach ein Original ist und sich reichlich wenig darum kümmert, dass er von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. Zum anderen fahren wir nach wie vor auf einer Retro-Welle, die dafür sorgt, dass lange vergessene und teilweise vielleicht sogar vermisste Formate (siehe auch “Die 100.000 Mark Show“ oder “tv total”) plötzlich wieder Traumquoten einfahren, von denen die TV-Sender mit aktuellen Formaten nur träumen können. Zu guter letzt liegt es wahrscheinlich auch daran, dass es nichs vergleichbares im deutschen Fernsehen gibt und “Wetten, dass…?” einfach zur Fernsehlandschaft dazugehört, wie die “Lindenstraße” – die ist allerdings zwischenzeitlich (fürs erste?) Geschichte.

Ich bleibe auf jeden Fall als Zuschauer erhalten und fühle mich zurückversetzt in die Zeit, in der ich das gemeinsam mit meinen Großeltern geschaut habe – und ich muss zu meiner Schande gestehen: Ich genieße das TV-Comeback wirklich und habe mich bereits im November letzten Jahres kurzweilig unterhalten gefühlt. Das war bei der 2022’er Neuauflage ebenfalls der Fall und wird hoffentlich auch im kommenden Jahr nicht anders sein – trotz Fremdscham-Gottschalk, trotz Berufsblondinen-Hunziker und trotz der immer wieder gleichen Gäste.

Von Frank

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