#31TageFleischlos – Das Fazit

Den gesamten Mai wanderte kein einziges Stück totes Fleisch in meinen Magen. Dies hat mich ganz offensichtlich so geschwächt, dass ich erst jetzt im Juli dazu komme, ein Fazit zu meiner Aktion #31TageFleischlos zu schreiben und dabei verschämt auf das nicht beendete Online-Tagebuch schaue…

  • Wie schwer es fiel, einen ganzen Monat auf köstliche Erzeugnisse aus von Schwein, Rind, Geflügel und sonstigem Getier zu verzichten…

Es fiel mir erstaunlich leicht. Als Jemand, der gerne „deftig“ frühstückt habe ich meinen Aufschnitt erstaunlich leicht gegen vegetarische Produkte von Mühlenhof ausgetauscht – und bin seit Mai dabei geblieben. Ob für meine Salami jetzt ein Schwein geschlachtet wird oder ein ganzer Stall Hühner drauf geht – mir doch (Achtung, schlechtes Wortspiel:) Wurst! 🙂

  • Ob sich gesundheitlich etwas geändert hat und ob ich mich dadurch besser fühle…

Kein Stück. Zwar habe ich als positiven Nebeneffekt im Anti-Fleisch-Monat leicht abgenommen, dies ist allerdings weniger der vegetarischen Ernährung, sondern vielmehr dem Kalorien zählen geschuldet.

Faszinierender ist eher die „Kopfsache“: Während ich mir bisher schon des öfteren Gedanken darüber machte, dass ich viel zu viel Fleisch zu mir nehme, fühle ich mich zwischenzeitlich beruhigter, dass ich meinen Fleischkonsum eingeschränkt habe.

  • Dauerhafte Ernährungsumstellung nach #31TageFleischlos…

Der fleischlose Monat hat mir gezeigt, dass ich nicht permanent und zu jeder Mahlzeit totes Tier zu mir nehmen muss und auch relativ einfach ganz ohne Getier durch mehrere Tage komme ohne ein Defizit zu verspüren. Das mag für viele von euch total normal sein; für mich war es das bisher nicht.

Seit Mai hat das auch direkte Auswirkungen auf meine Ernährung: Über die Hälfte des Juni habe ich mich ohne Probleme vegetarisch ernährt und arbeite inzwischen auf ein gesundes „zwei, dreimal Fleisch die Woche“ hin.

 

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