#31TageFleischlos – Tag 1

Ich liebe Fleisch. Und wenn ich so etwas schreibe, dann meine ich: Ich LIEBE Fleisch! Den Hamburger Royal mit Käse hat der liebe Gott gemacht, den Döner sein türkischer Bruder und Hühner wurden eigentlich nicht erfunden um Eier zu legen, sondern um in Filetstücken direkt in meinen Mund zu wandern.

Morgens, Mittags, Abends… egal ob aufs Brot (Aufschnitt) oder in jedweder Form auf den Teller – Fleisch ist ein fester Bestandteil von nahezu jeder Mahlzeit von mir. Zu Beginn des Tages ein paar Scheiben Salami auf die Stulle, in der Mittagspause vielleicht bei McDonalds zwei Royal inhaliert und Abends nochmal Hühnchen zum Reis: Bei mir leider keine Seltenheit (und, nein: Wir werden wegen bzw. während dieser Aktion (noch) nicht über mein Gewicht reden…)

Laut Verbraucherzentrale ist die Empfehlung der Ernährungswissenschafter: Nicht täglich Fleisch und nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche.

Na toll. Damit hätte ich meine Tagesdosis totes Tier bereits in einem Tag abgefrühstückt…

Verständlich, dass mir irgendwann der Gedanke kam: „So kann das nicht weiter gehen“ und „Das kann nicht gesund sein“. In Anbetracht der Tatsache, dass ich inzwischen nicht mehr alleine für mich verantwortlich bin, sondern der Ernährer meiner eigenen kleinen Familie (und als Angstpatient nur in absoluten Notfällen freiwillig jemanden sehe, denn ich mit „Herr oder Frau Doktor“ anspreche) muss jetzt mal ein radikaler Schritt angegangen werden: Den ganzen Mai über kein Fleisch. Niente. Nada. Radikalentzug sozusagen. Ich gehe cold turkey! (Hmmm…. Truthahn! 😉 )

Es muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass ich bereits seit Anfang des Jahres mit fleischlosen Tagen herumexperimentiert habe: 6 Tage im Januar, 10 Tage im Februar und 5 Tage im März kam ich bereits komplett ohne Wurst, Hühnchen etc. durch die Tage. Und ja, mir ist bewusst, dass man sich auch durchaus ganz einfach total falsch ohne Fleisch ernähren kann, doch das ist für diese Challenge nicht Sinn der Sache: Mehr Obst, mehr Gemüse (im Idealfall zu oder nach jeder Mahlzeit) ist die Devise, dessen Realisierung mir hoffentlich diesen Monat gelingen wird.

Auch sollte ich vielleicht vorher noch erwähnen, dass ich dies wirklich aus rein egoistischen Gründen – also nicht aufgrund irgendwelchen PETA-Facebook-Posting-Spinnereien oder Weltverbesserer-Schwachsinn – mache, sondern schlicht und einfach wegen meiner Gesundheit … und weil mich wirklich interessiert, ob und wie ich diese Herausforderung meistern werde. Also, ihr Tomaten, ihr Gurken, ihr Tofu..äh..dinger und alles, was normalerweise allerhöchstens als geschmacklose Beilage auf meinem Teller durchgeht: Macht ihr euch bereit! Ich werde euch jagen – und ich werde erst Ruhe geben, wenn alle von euch in meinem Magen verarbeitet werden! 😀

Wenn euch das Thema anspricht, würde es mich freuen, wenn ihr in den nächsten Tagen regelmäßig hier im Blog vorbei schaut und mir vielleicht in den Kommentaren den ein oder anderen Tipp geben könntet, wie ich am besten durch den Monat komme. Ich werde versuchen so oft wie möglich zum virtuellen Stift zu greifen und meine Gedanken und Erfahrungen aufzuschreiben.

 

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