#ausgelesen?

Lesen ist gut. Ich hab irgendwann aber festgestellt, dass Internetfernsehenvideospielmedienundwasunssonstsinnlichzubombt meine Konzentration langsam zersetzt. So komisch es klingt, man kann lesen verlernen.

Recht hat er, mein hier zitierter Podcast-Sidekick, der Andrè Sven Jürgen. Also …. wahrscheinlich.

Ob man das Lesen an und für sich wirklich verlernen kann, weiß ich zwar nicht, aber „mehr lesen“ kann eigentlich nur positive Auswirkungen haben. Und als Freund von nicht unmöglichen Herausforderungen meldete ich mich Anfang des Jahres ebenfalls zur „Reading Challenge“ an, wonach ich 2019 mindestens 25 Bücher lesen werde.

Wie das momentan läuft?

Na ja, das lest ihr (in-)direkt hier im Blog. Bis auf die Pumuck-Lady (siehe „#ausgelesen: Ellis Kaut – Nur ich sag ich zu mir“ hier im Blog) ist dieses Jahr bis dato noch kein ganzes Buch durch die Windungen meines Gehirns gewandert. Dafür habe ich umso mehr Werke angefangen – und mit einigen davon hadere ich wirklich….

Ready? 

Zum einen ist das „Ready Player One“ von Ernest Cline: Bekannt als eines der Jugendbuch-Hypes der letzten Jahre und nicht zuletzt wegen der Blockbuster-Hollywoodverfilmung noch jetzt in aller Munde. Zugegeben: Das Buch ist nicht schlecht geschrieben und garantiert alles andere unspannend, jedoch stelle ich irgendwie fest, dass ich mit Nervenkitzel – insbesondere in schriftlicher Form – zur Zeit wenig anfangen kann. Das könnte und/oder wird der Grund sein, weswegen ich einfach keine Muse mehr finde, mich wieder der Story zu widmen. Der Bequemlichkeit halber bin ich bei „Ready Player One“ bereits vom gekauften Taschenbuch auf die eBook-Variante umgestiegen (lässt sich einfach bequemer auf Klo und insbesondere via Kindle-Beleuchtung im Bett lesen) – trotzdem stehen die Zeichen hier momentan auf „Pause“ – oder anders ausgedrückt: Player One ist zwar noch nicht „Game Over“, widmet sich aber voerest ein anderen Spiele-Cartridge.

Gähnende Elektroautos

Ein weiteres angefangenes Buch ist die von Ashlee Vance geschriebene Quasi-Biographie von Elon Musk „Wie Elon Musk die Welt veränderte“. Der so genannte „SPIEGEL Bestseller“ wäre wohl niemals auf mein Kindle oder gar in meinen Bücherschrank gewandert, hätte ich ihn vor einigen Jahren nicht kostenlos im Rahmen irgendeiner Aktion erhalten. Und aus irgendeiner Laune heraus beschloss ich Anfang des Jahres, dass dies mein erstes Sachbuch 2019 werden sollte.

Das Problem daran: Ich nutze gerne Technik, interessiere mich aber eigentlich nicht wirklich dafür. Ich fahre notgedrungen mit dem Auto, finde Autos selbst aber stinklangweilig. Ich liebe Science-Fiction, aber ob da gerade jemand eine Rakete baut oder den Mond ernsthaft kolonisieren will, geht mir – gelinde gesagt – am Allerwertesten vorbei. All diese Punkte jedoch zeichnen den Werdegang eines Elon Musk aus – und je detaillierter die Biografie dem hingehend wird, desto weniger Lust bekomme ich das Buch weiter zu lesen. To be continued? Wir werden sehen.

Lichtblicke

Wie einen fettigen Burger mit Käse und Bacon verschlinge ich gerade „Tough Sh*t: Ein Fettsack mischt Hollywood auf!“ von Film-Genie und Podcast-Gott Kevin Smith. Außerdem lese ich bereits zum zweiten Mal das wirklich extrem empfehlenswerte „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann. Das zeigt mir: Lesen macht Spaß – und wir alle sollten regelmäßig zum Buch, anstatt zur TV-Berieselung greifen – wenn es nur nicht so bequem wäre… 😉

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